Nicht sprechen. Lesen.

Man spricht miteinander.
Man unterhält sich.
Über dies und das.
Verschiedenes.
So wie man das eben macht.

Auch GGR Ing. Herbert Bartosch.
Er spricht mit Bürgermeister Robert Freitag.
Man spricht miteinander.

Und so geschah es, dass Herbert in einem Gespräch so nebenbei fragte:
„Sag, wann ist die Eröffnung der Ordination?“
Er hat einfach nur gefragt. Im Gespräch.
Und das war die Antwort des Bürgermeisters:

„Steht in der Gemeindezeitung.“

Ja bitte – geht’s noch?
Alles in Ordnung?
Wo ist denn da die Gesprächskultur?
Haben wir überhaupt eine Kultur?
Darf man nicht nach einem Termin fragen?
Einfach so?

Diese überhebliche und herablassende Art des Bürgermeisters ist kein Novum.
Seit längerer Zeit schon gibt es von Seiten des Bürgermeisters Antworten in derlei Ton.
Und auch verbale Attacken.
Nicht nur gegenüber GGR Ing. Herbert Bartosch.
Es fällt auf.

Bereits in der Sitzung des Gemeindesrates am 12. Dezember 2017 ist dies aufgefallen. Und es hat im Laufe des Jahres 2018 keine Besserung seitens des Bürgermeisters gegeben. Und diese Art der Kommunikation setzt er auch im Jahr 2019 fort.

So am 2. Jänner 2019: bei der Eröffnung der Ordination von Dr. Shahram Adel.

GGR Ing. Herbert Bartosch „erdreiste“ sich bei der Eröffnung der Ordination mit Barbara, einer der Arztassistentinnen unter anderem über die Abläufe in der Ordination, die Arbeitszeit und die freien Tage zu sprechen. Herbert hat gefragt, weil es ihn interessiert.
Er interessiert sich für andere Menschen. Er interessiert sich dafür, wie andere Menschen ihr Leben gestalten, womit sie sich gerne beschäftigen, was ihnen wichtig ist, was sie erfüllt und vieles mehr. Das machen Menschen, die sich engagieren, sozial oder politisch. Sie interessieren sich für andere.

Das ist ein Zeichen von Wertschätzung.
Wertschätzung drückt sich unter anderem in Interesse, Aufmerksamkeit und Freundlichkeit aus.
Sprich: mit diesem Gespräch drückte Herbert seine Wertschätzung aus.
Wertschätzung gegenüber dem Arzt, seiner Familie und seinen Assistentinnen.
Wertschätzung gegenüber jenen, die sich der kranken Menschen annehmen.

Offenbar hat der Bürgermeister dieses Gespräch mitangehört, und es scheint ihm nicht gepaßt zu haben.
Denn er sagt – zu Herbert gewandt – „Steht eh in der Zeitung drin. Hast sie nicht gelesen?“

Ja geht’s noch?

Wie sagt meine Mama so schön?
Einmal ist es vorbei, sagt sie. Ja. Und jetzt ist es wirklich vorbei. Es reicht.
Man kann sich ja wohl ganz normal mit anderen Menschen unterhalten. Oder passt das dem Bürgermeister jetzt auch nicht? Schreibt er jetzt auch schon vor, wer sich mit wem wo, wann und worüber unterhalten darf? Die „Nummer Eins“?

Übrigens: auch in der letzten Sitzung des Gemeinderates hat es einen Vorfall dieser Art gegeben.
Es ist sogar soweit eskaliert, dass „eingeschritten“ werden mußte. Ja genau. Eingeschritten.

Aber dazu in einem anderen Blog. Demnächst.

Weitere Blogs zu ähnlichen Themen:
Hohenau ohne Freitag.
Das karierte Hemd.
Der Herbert war’s (nicht).
Will Bürgermeister keine Windräder?
Keine Antwort.

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Wir sind wir.

Da sitzt man letzten Dienstag im Atrium.
In Hohenau.
Am Abend gegen 6.
Und denkt sich nicht viel.
Es sind kaum Gäste zu sehen.

Oh – dort, im Extrazimmer, offenbar eine geschlossene Gesellschaft.
Laufend kommen neue Menschen hinzu, zu dieser Gesellschaft.
Gehen an den anderen Gästen des Atriums vorbei.

Schweigend.
Grußlos.
Na dann halt nicht.

Obwohl – irgendwie denkt man sich schon – was sind das für Leute?
Denn: es sind die Mitglieder des Vorstandes der SPÖ Ortsfraktion Hohenau.
Und ein Teil der Gemeinderäte der SPÖ Hohenau.
Da hätte man sich mehr erwartet.
Also zumindest einen Gruß.

Einer von ihnen, der sonst immer grüßt, war nicht dabei:
Der Bürgermeister.
Er gehört dem Vorstand nicht mehr an.

Sie haben ihn nicht mehr in den Vorstand gewählt.
Die, die nicht grüßen können.

Ah ja: der „zukünftige“ Bürgermeister hat gegrüßt.
Er übt schon für später.
Allerdings: nix is fix.
Aber dazu in einem anderen Blog.

Weitere Blogs zu ähnlichen Themen:

Die andere Tanzschule.
Freiheit für Jenny.
Gott zum Gruße.

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