Ein Monet für’s Wohnzimmer?

Viele Museen und Galerien bieten kostenlosen Download an.

Bild: Claude Monet / Die Brücke von Argenteuil, 1874

Besonders jetzt befinden sich sehr viele Menschen zuhause. Viele von ihnen beschäftigen sich mit der Umgestaltung oder Neudekoration der Wohnung oder des Hauses. Wer dafür Bilder sucht, Werke großer Künstler, kann jetzt auch auf der Homepage des Belevedere fündig werden. Dort kann man nun Bilder aus der Sammlung des Belvedere als Bild-Datei herunterladen und diese entweder selbst oder bei einem Unternehmen drucken lassen.

Rund 4.600 Bilder stehen zur Auswahl.
Zu finden sind rund 4.600 Bilder vom Mittelalter bis ca. 1950, bei denen es keine Verwertungsrechte mehr gibt.

Wer seine 4 Wände mit Werken von van Gogh, Klimt, Monet oder anderen Künstler schmücken möchte, kann dies nun sehr individuell tun. Und vor allem kostengünstig, denn der Download ist kostenlos.

23.000 Kunstwerke in anderen Museen und Galerien.
Andere internationale Museen und Galerien bieten diese Möglichkeit schon seit mehreren Jahren. Viele Werke kann man kostenlos downloaden, allerdings ist die Qualität (Auflösung) sehr unterschiedlich, weshalb vielleicht das eine oder andere Bild nicht so eine gute Druckqualität hat.

Indianapolis Museum of Art
National Gallery of Denmark
Rijksmuseum Niederlande
Metropolitan Museum of Art
National Gallery of Art, Washington
The J. Paul Getty Museum
Los Angeles County Museum of Art

Hier gibt es die Möglichkeit in diesen 7 Museen/Galerien nach Künstlern zu suchen. Allerdings sind nicht alle Werke, die hier zu finden sind, auch zum Download freigegeben, manche davon kostenpflichtig.

Hier finden Sie rund 23.000 Kunstwerke dieser 7 Museen und Galerien zum kostenlosen Download.

Kunstwerke drucken lassen
Ist ein Werk einmal gefunden und hat man er heruntergeladen, kann man es bei verschiedenen Druckerein auf Papier, Leinwand oder anderen Materialien drucken lassen. Es gibt bereits sehr viele Druckerein, die diese Aufträge online abwickeln. Hier gibt es zum Beispiel Pixum, MyPoster und druck.at.

Vielleicht finden Sie ja das eine oder andere Bild, das Ihnen dann in Ihrem Zuhause viel Freude bereitet.










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Corona Antigen-Test.

Wo man sich vor dem 8. Februar testen lassen kann.

Nach der Falschinformation durch den Hohenauer SPÖ-Bürgermeister Wolfgang Gaida haben wir uns bezüglich der Teststationen in Niederösterreich kundig gemacht. Es gilt:

Jeder, der in Niederösterreich seinen Arbeitsplatz oder Wohnsitz hat, kann sich in Niederösterreich kostenlos testen lassen.

Quelle: Notruf Niederösterreich (https://notrufnoe.com/testung/)

Hier finden Sie alle Teststationen in Niederösterreich und alle Termine.

Ähnliche Themen:
Testmöglichkeit – Falschinformation durch Bürgermeister Wolfgang Gaida (SPÖ, Hohenau an der March)

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FFP2-Maske. Wo man sie gratis bekommt.

Und wer damit das “grosse” Geschäft machen möchte.

Photo: © SPAR / Werner Krug

Nur kurz haben wir Zeit, um uns mit FFP2-Masken “auszurüsten”.

Hohe Preise in vielen Online-Apotheken. (***)

Seit einigen Jahren bieten manche Apotheken ihr Sortiment auch online an. Sie werben damit, dass die angebotenen Artikel online günstiger zur kaufen wären, als in den stationären Apotheken. Nun denn, das gilt offenbar nicht (immer) für FFP2-Masken. Wir haben einen Blick auf das aktuelle Angebot geworfen.

Vamida
50 Stück um 270 Euro, das Stück also um 5,40 Euro.

Shop-Apotheke
Einzelne Masken kosten Euro 5,69.
Entscheidet man sich für die 30 Stück Packung bezahlt man 143,99 Euro, also 4,80 Euro pro FFP2-Maske.

Zur Rose
6 Stück um 27,59, also 1 Stück für 4,60 Euro.

Medpex
Hier findet man verschiedene Packungsgrössen und auch sehr unterschiedliche Preise. Von 1,89 Euro pro Maske bis 14,25 Euro ist alles dabei. Möchte man eine FFP2-Maske um 1,89 Euro kaufen, muss mann allerdings eine Packung mit 1.000 Stück erwerben.

Servus Apotheke
1 Stück um 3,30 Euro

Nur bei Medistore fanden wir einen akzeptablen Preis.
10 Stück um 5,09 Euro beziehungsweise 1 Stück um 0,59 Euro.

Gratis bei Spar, Billa, Penny und Merkur.

Spar kündigt heute in einer Presseaussendung an, ihren Kunden eine Maske pro Tag gratis zur Verfügung zu stellen (solange der Vorrat reicht).
Zusätzlich bietet Spar noch Masken um 0,59 Euro pro Stück an.

Und auch Rewe kündigt heute in einer Presseaussendung an, von Montag, 25. Jänner bis Mittwoch 27. Jänner, jedem Kunden die erste FFP2-Maske gratis zur Verfügung zu stellen. Das Angebot gilt solange der Vorrat in der jeweiligen Filiale reicht.
Darüber hinaus kann man FFP2-Masken bei Billa, Penny, Merkur und in vielen Adeg-Geschäften um 0,59 Euro pro Stück erwerben.

Hofer verkauft ebenfalls FFP2-Masken um 0,59 Euro pro Stück.

Auch Lidl hat nunmehr (Samstag, 23.1.2021, nachmittag) mittels Presseaussendung bekanntgegeben, dass auch in Lidl-Supermärkten ab Donnerstag kostenlos jeweils eine FFP2-Maske für jene Kunden/innen erhältlich sein soll, die noch keine FFP2-Maske haben.

(***) Die angegebenen Preise wurden erhoben am 23.1.2021 um 14:30 Uhr.

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NÖ: Mittelschule ist jetzt frei wählbar.

Die Bindung an den Schulsprengel ist “Geschichte”.

SchülerInnen dürfen nun auch in Niederösterreich selbst bestimmen, welche Mittelschule (früher NMS oder Neue Mittelschule) sie besuchen möchten.

Der Besuch einer Mittelschule ausserhalb des Schulsprengels ist ab Herbst möglich.
Dies ist für alle interessant, die im Februar ihre Kinder der 4. Volksschulklasse in einer Mittelschule anmelden müssen.

Bisher war es in Niederösterreich vom Gesetzgeber vorgegeben, dass Kinder nach der 4. Schulstufe, sofern sie nicht ein Gymnasium (also eine Bundesschule) besuchen, die Mittelschule im jeweiligen Schulsprengel besuchen mussten.

Wollte man, dass das Schulkind eine Mittelschule ausserhalb des Schulsprengel besucht, benötigte man die Zustimmung des Bürgermeisters der Wohngemeinde. Nur damit war es möglich, eine andere Mittelschule als jene im Schulsprengel zu besuchen. Verweigerte der Bürgermeister seine Zustimmung hatte man einfach „Pech“.

Das ändert sich ab dem nächsten Schuljahr 2021/2022.

Denn der Niederösterreichische Landtag hat in seiner 34. Landtagssitzung der XIX Gesetzgebungsperiode am 17.12.2020 eine Änderung des NÖ Pflichtschulgesetzes beschlossen.

Konkret geht es um § 7 Abs. 11. Dieser wurde ergänzt.

Hier finden Sie den gesamten Gesetzesbeschluss.

Was bedeutet das nun für Schulkinder aus Hohenau an der March?

Kinder, die in Hohenau an der March wohnen, müssen ab September 2021 nicht mehr verpflichtend die Mittelschule Hohenau besuchen, sondern können frei wählen, welche Mittelschule sie in Niederösterreich besuchen möchten. Dies gilt auch für Schulkinder, die im Schulsprengel von Hohenau wohnen, also Kinder aus den Gemeinden Drösing (und Waltersdorf), Rabensburg und der Gemeinde Bernhardsthal (hier nur die KG Bernhardsthal).

Es müssen lediglich die Schulleitung der „Wunschschule“, der Schul-Erhalter (Bürgermeister bzw. Gemeinde der Wunsch-Schule) zustimmen, und es müssen dort genügend Ressourcen vorhanden sein, also Raum und Personal.

Der Bürgermeister der jeweiligen Wohngemeinde bzw. die Gemeinde kann dann den Besuch dieser Wunsch-Schule nicht verhindern, und muss auch den Schulerhaltungsbeitrag für den/die jeweilige/n Schüler/in an die aufnehmende Schule (bis maximal 2.000 Euro pro Kalenderjahr) bezahlen.

Kinder fördern und auf ihre Interessen eingehen.

Bisher war es oft schwer, auf die Bedürfnisse und vor allem Talente der Kinder in Bezug auf die Schulwahl einzugehen. Meist gelang dies nur dann, wenn ein Kind in einem Gymnasium aufgenommen wurde.

Nun können Eltern auch im Bereich der Mittelschule jene Schule auswählen, die den Talenten, Interessen und Fähigkeiten ihres Kindes am besten entspricht und sie entsprechend fördert.



(Neue) Mittelschulen in der Nähe von Hohenau.

Für Kinder aus dem Schulsprengel Hohenau kämen in der Nähe zum Beispiel die Mittelschulen in Dürnkrut, Neusiedl an der Zaya, Zisterdorf, Großkrut oder Matzen in Betracht.

Ein Blick auf die Webseiten der jeweiligen Schulen lohnt sich.

Viele dieser Mittelschulen haben sehr interessante Schwerpunkte.
Ein Blick auf die jeweiligen Webseiten vermittelt einen ersten, sehr positiven Eindruck.

Zum Beispiel die Musik-Mittelschule Dürnkrut, die schon auf ihrer Homepage zeigt, wie aktiv und vielseitig das Schulleben in dieser Schule ist. Ganz nebenbei hat diese Schule bereits sehr viele Auszeichnungen erhalten.

Oder die Sportmittelschule Matzen, bei der man schon auf der Website den Eindruck gewinnt, dass es sich hier um eine moderne und aktive Schule handelt.

Die Mittelschule Großkrut-Hausbrunn setzt mehrere Schwerpunkte, unter anderem Informatik, und wird jetzt schon gerne von Schülern aus Bernhardsthal gewählt.

Auch das Schulprofil der Mittelschule Neusiedl an der Zaya überzeugt: Menschlichkeit, Persönlichkeit und der Schwerpunkt auf den Hauptfächern sowie den naturwissenschaftlichen Fächern stehen hier im Vordergrund. Diese Mittelschule ist bekannt für ihre Ausbildung für weiterführende Schulen, da der Unterricht in den Hauptgegenständen dem des Gymnasium gleichgestellt ist.

Die Mittelschule Zistersdorf präsentiert sich als Allrounder.

Der Vollständigkeit halber führen wir hier auch den Link zur Mittelschule Hohenau an der March an.

Hier finden Sie weitere Mittelschulen in Niederösterreich.

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Alles gesetzeskonform veröffentlicht? Der Schein trügt.

Will man nicht, oder kann man nicht – im Gemeindeamt von Hohenau an der March?

In einem meiner letzten Blogs hab ich darauf aufmerksam gemacht, dass aufgrund der NÖ Gemeindeordnung sowohl die Rechnungsabschlüsse als auch die Voranschläge und Nachtragsvoranschläge im Internet auf der Website der Gemeinde Hohenau an der March zu veröffentlichen sind.

Vor kurzem habe ich mich dann gefreut, denn auf der Website der Gemeinde Hohenau an der March fand man unter “Downloads” die Links zu den jeweiligen Dokumenten. Hurra.

Die Freude währte jedoch nur kurz, denn – klickte man z.B. auf “Rechnungsabschluss 2018”, fand man jenen von 2019. Auch bei den restlichen Rechnungsabschlüssen war jedes Mal die Datei für den Rechnungsabschluss 2019 hinterlegt.

Nicht anders bei den Voranschlägen und Nachtragsvoranschlägen.

Überall war die gleiche Datei zu finden, nämlich jene des Rechnungsabschlusses 2019 mit einer Grösse von 6,15 MB.

Zuerst dachte ich, vielleicht hat man nur einmal Platzhalter geschaffen, um dann die richtigen Dokumente zu hinterlegen. Allerdings hat sich bis heute nichts geändert.
Das finde ich sehr befremdlich.

Nachtrag (4.1.2021)

Aufgrund dieses Blogs hat nun die Gemeinde Hohenau an der March auf ihrer Website die richtigen Dateien hinterlegt. Man kann nunmehr die Rechnungsabschlüsse der Jahre 2014 bis 2019 sowie die Voranschläge der Jahre 2014 bis 2021 und die Nachtragsvoranschläge für die Jahre 2019 und 2020 nachlesen. Was noch fehlt, ist der Nachtragsvoranschlag 2021.

Auch am 7.3.2021 fehlt noch immer die gesetzlich vorgeschriebene Veröffentlichung des Nachtragsvoranschlages für das Jahr 2021.

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Der Bürgermeister von Hohenau/March ignoriert die NÖ Gemeindeordnung.

Kennt er sie nicht, oder will er sie nicht kennen?

Die NÖ Gemeindeordnung 1973 (NÖ GO 1973) bildet unter anderem die Grundlage für die Rechte und Pflichten eines Bürgermeisters in Niederösterreich.

So regelt sie zum Beispiel auch, wie mit dem Budgetvoranschlag und dem Nachtragsvoranschlag sowie dem Rechnungsabschluss zu verfahren ist, zum Beispiel wer wann und in welcher Form diese Dokumente zur Einsicht erhält.

§ 73 der NÖ Gemeindeordnung regelt den Beschluß des Voranschlages und sieht unter anderem folgendes vor:

(1) Der Bürgermeister hat jährlich spätestens sechs Wochen vor Beginn des Haushaltsjahres den Entwurf des Voranschlages einschließlich des Dienstpostenplans zu erstellen und durch zwei Wochen zur öffentlichen Einsicht aufzulegen. Die Auflage ist ortsüblich kundzumachen. Innerhalb der Auflagefrist kann jedes Gemeindemitglied schriftlich Stellungnahmen beim Gemeindeamt einbringen. Spätestens bei Beginn der Auflagefrist hat der Bürgermeister jeder im Gemeinderat vertretenen Wahlpartei eine Ausfertigung des Voranschlagentwurfs einschließlich des Dienstpostenplans auszufolgen. Die Ausfertigung kann auf elektronische Weise übermittelt werden. Zu diesem Zweck hat jede Wahlpartei einen Vertreter namhaft zu machen und muss dieser mit der elektronischen Übermittlung einverstanden sein.

(2) Der Entwurf des Voranschlages einschließlich des Dienstpostenplans ist sodann mindestens zwei Wochen vor Beginn des Haushaltsjahres vom Bürgermeister dem Gemeinderat vorzulegen und von diesem nach Prüfung der Stellungnahmen zu beschließen.

[…..]

(5) Der Voranschlag inklusive aller Beilagen ist zeitnah an die Beschlußfassung in einer Form im Internet zur Verfügung zu stellen, die eine weitere Verwendung ermöglicht. Zusätzlich ist eine Veröffentlichung im Internet in einem Format, das keine Veränderung der Daten ermöglicht, zulässig.

(6) Für die Dauer außergewöhnlicher Verhältnisse (§ 44 Abs. 4) kann von der Frist zur Vorlage an den Gemeinderat abgewichen werden. Die öffentliche Einsicht in den Entwurf ist in jeder technisch möglichen Weise zu gewähren.

§ 73 der NÖ Gemeindeordnung gilt auch sinngemäß für den Nachtragsvoranschlag.

Was ist nun in Hohenau passiert?

Das Budget wurde in der letzten Gemeinderatssitzung am 10.12.2020 beschlossen.
Der Voranschlag lag vom 23. November 2020 bis 7. Dezember 2020 beim Gemeindeamt Hohenau an der March zur öffentlichen Einsichtnahme auf (für jeden Gemeindebürger).
Bis 7. Dezember 2020, 24 Uhr, hatten alle Gemeindebürger von Hohenau an der March sowie die Oppositionsparteien Zeit, ihre Stellungnahme zum Voranschlag und Nachtragsvoranschlag beim Gemeindeamt einzubringen.

§ 73 der NÖ Gemeindeordnung sieht vor, dass der Bürgermeister den im Gemeinderat vertretenen Wahlparteien, also auch den Oppositionsparteien ÖVP, FPÖ und Grüne, spätestens bei Beginn der Auflagefrist diesen Voranschlag auszufolgen hat. Gleiches gilt für den Nachtragsvoranschlag.

Da die Auflagefrist am 23.11.2020 begann, hätte der Bürgermeister spätestens am 23.11.2020 die beiden Voranschläge den drei Oppositionsparteien übergeben müssen. Tatsächlich wurden beide Voranschläge erst am 30.11.2020, also 7 Tage zu spät, teilweise auch erst nach Urgenz, in Form einer pdf-Datei elektronisch an die Oppositionsparteien übermittelt.

Ich verstehe schon, dass man den Oppositionsparteien nicht freiwillig derartiges Material überlässt, aus dem ersichtlich ist, wieviel Geld wofür verwendet werden soll. Allerdings: der Gesetzgeber sieht das vor. Und er sieht auch vor, dass es zu einem bestimmten Zeitpunkt zu geschehen hat, nämlich spätestens zu Beginn der Auflagefrist. Bei 241 Seiten im Voranschlag und 143 Seiten im Nachtragsvoranschlag ist es für die Opposition ohnehin schon schwierig, sich hier innerhalb der 14-tägigen Auflagefrist „einzulesen“ und dazu eine Stellungnahme abzugeben. Wenn nun die Zeit dafür vom Bürgermeister sowohl willkürlich als auch gesetzeswidrig auf 7 Tage verkürzt wird, muss man das hinterfragen.

Diese Vorgangsweise verstößt gegen geltendes Österreichisches Recht.

Aber das ist noch nicht alles. Denn in § 73, (6) wird auch darauf hingewiesen, dass bei außergewöhnlichen Verhältnissen die öffentliche Einsicht in den Entwurf in jeder technisch möglichen Weise zu gewähren ist. Das heißt, man hätte den Voranschlag und Nachtragsvoranschlag im Internet, auf der Website der Gemeinde Hohenau an der March, zur Ansicht oder zum Download zur Verfügung stellen müssen. Auch das ist nicht passiert. Und die beiden Voranschläge sind auch jetzt noch nicht auf der Seite www.hohenau.at abrufbar. Und auch die Voranschläge für die Jahre 2018 und 2019 sind nicht auf der Website der Gemeinde Hohenau an der March zu finden. Und das, obwohl es laut NÖ Gemeindeordnung, § 73, Absatz (5), verpflichtend ist.

Die Jahre 2015, 2016 und 2017 finden sich dort als txt-Dateien, mit denen man genau nichts anfangen kann. Die Gemeindeordnung sieht vor, dass das Format (der Datei) eine weitere Verwendung ermöglichen soll. Diese Vorgabe ist bei einer txt-Datei nicht erfüllt. Hier kommen Sie zur txt-Datei des Voranschlages für 2017.

Der Bürgermeister ist verpflichtet, die NÖ Gemeindeordnung zu befolgen.

Warum tut er es nicht?
Hat er etwas zu verheimlichen?
Und wenn ja, was?

Denn – irgendwie hat das System.

Das zeigt sich auch beim Rechnungsabschluß.

Dieser muss laut NÖ Gemeindeordnung § 84 Absatz (1) ebenso im Internet, auf der Seite der Gemeinde Hohenau an der March, veröffentlicht werden. Hier der entsprechende Text der Gemeindeordnung:

§ 84 Beschluß des Rechnungsabschlusses
(1) Der Gemeinderat hat den Rechnungsabschluß so zeitgerecht zu beschließen, daß dieser samt den Beilagen und den Ergebnissen der Prüfung gemäß § 68a Abs. 3 spätestens vier Monate nach Ablauf des Haushaltsjahres der Aufsichtsbehörde schriftlich und in elektronischer Form zur Kenntnis gebracht werden kann. Der Rechnungsabschluß inklusive aller Beilagen ist außerdem zeitnah an die Beschlußfassung in einer Form im Internet zur Verfügung zu stellen, die eine weitere Verwendung ermöglicht. Zusätzlich ist eine Veröffentlichung im Internet in einem Format, das keine Veränderung der Daten ermöglicht, zulässig. Der Rechnungsabschluß hat auch einen Bericht über alle im Jahr neu getätigten Finanzgeschäfte gemäß §§ 69 Abs. 4 und 69a zur Finanzierung des Haushaltes und einen Bericht zum Schuldenstand zu enthalten. Im Bericht für das Jahr 2014, wenn dies aus organisatorischen Gründen nicht möglich ist, im Bericht für das Jahr 2015, sind die gesamten bestehenden Finanzgeschäfte anzuführen.

Aktuell sollten die Rechnungsabschlüsse bis zum Jahr 2019 auf der Website der Gemeinde Hohenau an der March veröffentlicht sein. Die Jahre 2019 und 2018 sucht man vergeblich. Für die Jahre 2014 bis 2017 findet man wiederum txt-Dateien, mit denen man wenig anfangen kann, also die nicht wirklich eine weitere Verwendung ermöglichen. Hier als Beispiel das Jahr 2017.

Nach meinem Blog bezüglich der aktuellen „Corona-Zahlen“ wurden diese dann auf der Website der Gemeinde Hohenau veröffentlicht. Und nach der Umfrage zur Amtstafel, also wo diese sich befinden soll, nämlich im Schaufenster im Erdgeschoss, wurde diese (zumindest teilweise) ins Erdgeschoss übersiedelt und ist nun wieder von dem Gehsteig aus sichtbar.

Ich hoffe, dass Bürgermeister Wolfgang Gaida nunmehr sowohl die Jahresabschlüsse 2018 und 2019 als auch die Voranschläge und Nachtragsvoranschläge für 2018, 2019, 2020 und 2021 auf der Website der Gemeinde Hohenau an der March veröffentlicht. Auch sollte er darauf achten, dass die Vertreter der Oppositionsparteien in Zukunft den Voranschlag zu jenem Zeitpunkt erhalten, wie es der Gesetzgeber vorschreibt.

Denn: die Niederösterreichische Gemeindeordnung sieht das so vor und ist zu befolgen.

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Das March-Thaya-Zentrum
und der Park.

Es wird immer besser. Und teurer.

Der Park rund um’s March-Thaya-Zentrum in Hohenau an der March wirbelt Staub auf.
Kein Wunder: keine Bäume, viel Staub.

Von rund 500.000 Euro Kosten für die Grünraumgestaltung rund um’s March-Thaya-Zentrum ist da die Rede. Auf Nachfrage bei Bürgermeister Wolfgang Gaida, erhielt die Redaktion eine grobe Kostenaufstellung: „Das March-Thaya-Zentrum
und der Park.“
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