Pfarrmoderator Bednarczyk verlässt Hohenau.

Der aus Polen stammende Leszek Bednarczyk ist seit 2011 in Hohenau an der March als Pfarrmoderator tätig.
Nach nunmehr fast 10 Jahren wird er per 31. August 2021 die Pfarre Hohenau verlassen und sodann in Zistersdorf als Pfarrmoderator tätig sein.

Sein Nachfolger für die Pfarre Hohenau an der March steht angeblich bereits fest (noch unbestätigt):

Robert Nowak, Bacc
Er ist zur Zeit Kaplan in den Pfarren Obersdorf, Pillichsdorf und Großengersdorf und stammt ebenfalls aus Polen.
Seine Lebensgeschichte ist wie ein spannendes Buch.

Robert Nowak wuchs in einem Dorf in Südpolen auf. Bei mehreren Wochenenden Aufenthalt in einem franziskanischen Kloster reifte seine Entscheidung Priester zu werden. Nach dem Priesterseminar in Przemysl in Polen zog es ihn in die Ukraine. Dort blieb er 16 Jahre. Er war auch zwei Jahre als Begleiter des Bischofs viel in der Ukraine unterwegs und anschließend in ukrainischen Pfarren tätig.

Die Priester mußten sich dort selbst mit Lebensmitteln versorgen. Es gab damals keinen Gehalt.

Die Erzdiözese Wien schreibt über Robert Nowak:
“Robert Nowak möchte als Mensch da sein und leben. Wichtig sind ihm das Zentrum unseres Glaubens in der Eucharistie, und die Sakramente und das Gebet als Fundament dazu. Es kommt darauf an, die Ewigkeit in unserem Leben durchklingen zu lassen. Die Ewigkeit, die sich im hier und jetzt verdichtet, von der er glaubt sie ist Gott. Diese Ewigkeit hat Robert Nowak erlebt in Momenten, wo der Glaube zur Gewissheit wird, dass es Gott gibt.”

Wir sind sehr gespannt, wie sich das Pfarrleben in Hohenau in Zukunft gestalten wird.

Aktuell sind wir schon sehr darüber verwundert, dass offenbar unsere Redaktion all diese Informationen schon hatte, bevor die Hohenauer Pfarrgemeinderäte informiert waren.

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NÖ: Mittelschule ist jetzt frei wählbar.

Die Bindung an den Schulsprengel ist “Geschichte”.

SchülerInnen dürfen nun auch in Niederösterreich selbst bestimmen, welche Mittelschule (früher NMS oder Neue Mittelschule) sie besuchen möchten.

Der Besuch einer Mittelschule ausserhalb des Schulsprengels ist ab Herbst möglich.
Dies ist für alle interessant, die im Februar ihre Kinder der 4. Volksschulklasse in einer Mittelschule anmelden müssen.

Bisher war es in Niederösterreich vom Gesetzgeber vorgegeben, dass Kinder nach der 4. Schulstufe, sofern sie nicht ein Gymnasium (also eine Bundesschule) besuchen, die Mittelschule im jeweiligen Schulsprengel besuchen mussten.

Wollte man, dass das Schulkind eine Mittelschule ausserhalb des Schulsprengel besucht, benötigte man die Zustimmung des Bürgermeisters der Wohngemeinde. Nur damit war es möglich, eine andere Mittelschule als jene im Schulsprengel zu besuchen. Verweigerte der Bürgermeister seine Zustimmung hatte man einfach „Pech“.

Das ändert sich ab dem nächsten Schuljahr 2021/2022.

Denn der Niederösterreichische Landtag hat in seiner 34. Landtagssitzung der XIX Gesetzgebungsperiode am 17.12.2020 eine Änderung des NÖ Pflichtschulgesetzes beschlossen.

Konkret geht es um § 7 Abs. 11. Dieser wurde ergänzt.

Hier finden Sie den gesamten Gesetzesbeschluss.

Was bedeutet das nun für Schulkinder aus Hohenau an der March?

Kinder, die in Hohenau an der March wohnen, müssen ab September 2021 nicht mehr verpflichtend die Mittelschule Hohenau besuchen, sondern können frei wählen, welche Mittelschule sie in Niederösterreich besuchen möchten. Dies gilt auch für Schulkinder, die im Schulsprengel von Hohenau wohnen, also Kinder aus den Gemeinden Drösing (und Waltersdorf), Rabensburg und der Gemeinde Bernhardsthal (hier nur die KG Bernhardsthal).

Es müssen lediglich die Schulleitung der „Wunschschule“, der Schul-Erhalter (Bürgermeister bzw. Gemeinde der Wunsch-Schule) zustimmen, und es müssen dort genügend Ressourcen vorhanden sein, also Raum und Personal.

Der Bürgermeister der jeweiligen Wohngemeinde bzw. die Gemeinde kann dann den Besuch dieser Wunsch-Schule nicht verhindern, und muss auch den Schulerhaltungsbeitrag für den/die jeweilige/n Schüler/in an die aufnehmende Schule (bis maximal 2.000 Euro pro Kalenderjahr) bezahlen.

Kinder fördern und auf ihre Interessen eingehen.

Bisher war es oft schwer, auf die Bedürfnisse und vor allem Talente der Kinder in Bezug auf die Schulwahl einzugehen. Meist gelang dies nur dann, wenn ein Kind in einem Gymnasium aufgenommen wurde.

Nun können Eltern auch im Bereich der Mittelschule jene Schule auswählen, die den Talenten, Interessen und Fähigkeiten ihres Kindes am besten entspricht und sie entsprechend fördert.



(Neue) Mittelschulen in der Nähe von Hohenau.

Für Kinder aus dem Schulsprengel Hohenau kämen in der Nähe zum Beispiel die Mittelschulen in Dürnkrut, Neusiedl an der Zaya, Zisterdorf, Großkrut oder Matzen in Betracht.

Ein Blick auf die Webseiten der jeweiligen Schulen lohnt sich.

Viele dieser Mittelschulen haben sehr interessante Schwerpunkte.
Ein Blick auf die jeweiligen Webseiten vermittelt einen ersten, sehr positiven Eindruck.

Zum Beispiel die Musik-Mittelschule Dürnkrut, die schon auf ihrer Homepage zeigt, wie aktiv und vielseitig das Schulleben in dieser Schule ist. Ganz nebenbei hat diese Schule bereits sehr viele Auszeichnungen erhalten.

Oder die Sportmittelschule Matzen, bei der man schon auf der Website den Eindruck gewinnt, dass es sich hier um eine moderne und aktive Schule handelt.

Die Mittelschule Großkrut-Hausbrunn setzt mehrere Schwerpunkte, unter anderem Informatik, und wird jetzt schon gerne von Schülern aus Bernhardsthal gewählt.

Auch das Schulprofil der Mittelschule Neusiedl an der Zaya überzeugt: Menschlichkeit, Persönlichkeit und der Schwerpunkt auf den Hauptfächern sowie den naturwissenschaftlichen Fächern stehen hier im Vordergrund. Diese Mittelschule ist bekannt für ihre Ausbildung für weiterführende Schulen, da der Unterricht in den Hauptgegenständen dem des Gymnasium gleichgestellt ist.

Die Mittelschule Zistersdorf präsentiert sich als Allrounder.

Der Vollständigkeit halber führen wir hier auch den Link zur Mittelschule Hohenau an der March an.

Hier finden Sie weitere Mittelschulen in Niederösterreich.

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