SPÖ. Aufräumen und Gas geben.



Anläßlich der Gemeinderatswahl 2020 habe ich alle Parteien, die in Hohenau an der March kandidieren, um ein Interview gebeten.


Wolfgang Gaida, amtierender Bürgermeister und Spitzenkandidat der SPÖ Hohenau, war sofort bereit zum Chat via Facebook Messenger.

Einige Passagen dieses Interviews haben sich auf Forderungen der anderen Parteien bezogen und sind teilweise bei diesen und den jeweiligen Themenbereichen zu finden. „SPÖ. Aufräumen und Gas geben.“ weiterlesen

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ÖVP. Alte Forderungen und verpasste Chancen.


Anläßlich der Gemeinderatswahl 2020 habe ich alle Parteien, die in Hohenau an der March kandidieren, um ein Interview gebeten.


Nach einigem hin und her und vielen Fragen, erklärt sich die ÖVP zum Interview via Chat im Facebook Messenger bereit. Wer von den Kandidaten oder dem Vorstand das Interview gegeben hat, wollte man mir nicht mitteilen.

„Mir ist die anonyme Antwort lieber“, ließ man mich während des Interviews wissen, als es um eine eher persönliche Frage ging.
„ÖVP. Alte Forderungen und verpasste Chancen.“ weiterlesen

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FPÖ fordert mehr direkte Demokratie auf Gemeinde-Ebene.

Anläßlich der Gemeinderatswahl 2020 habe ich alle Parteien, die in Hohenau an der March kandidieren, um ein Interview gebeten.

Eva-Maria Kranz, Spitzenkandidatin der FPÖ, war sofort dazu bereit. „… damit Hohenau weiterhin Hohenau bleibt und die Menschen einander auf der Straße noch grüßen!“ Dieser Satz aus der Zeitung der FPÖ Hohenau hat mir zu denken gegeben. Grüßen, Respekt und Benehmen, ohne „Standesdünkel“ und ohne dass man jemanden ignoriert, nur weil er oder sie sich zu einer anderen politischen Partei bekennt. Das letzte kennt sie nur zu gut, sagt Eva-Maria Kranz, Spitzenkandidatin der FPÖ Hohenau, im Interview. „FPÖ fordert mehr direkte Demokratie auf Gemeinde-Ebene.“ weiterlesen

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Kein Interview von den Grünen.

Anläßlich der Gemeinderatswahl 2020 habe ich alle Parteien, die in Hohenau an der March kandidieren, um ein Interview gebeten.

„Ein gutes und freundschaftliches Miteinander wollen auch wir Hohenauer GRÜNE.“ So liest man in der Aussendung der Grünen Hohenau im Dezember 2010.

Keine Freundschaft.
Nun – dieses freundschaftliche Miteinander habe ich nicht so richtig erlebt. Irgendwie war’s nicht da. Zuerst einmal sind die „Kein Interview von den Grünen.“ weiterlesen

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Sarah Wiener und die Fake-News.

Manchmal kommt etwas gerade recht.
Das kann ein Bericht sein, eine Studie, ein Mißstand, ein Bild oder auch: Fake-News.
Die Grünen greifen nach jedem Strohhalm, könnte man meinen, wenn man das hier eingehender betrachtet.

Sarah Wiener schreibt einen Brief.
Sie schreibt an ÖR Ing. Franz Reisecker „Sarah Wiener und die Fake-News.“ weiterlesen27

12 Fragen an Sarah Wiener.

Es ist nicht so wichtig,
wie die Wahrheit ist.

Ob sie hilfreich ist.
Ob sie bei anderen gut ankommt.
Ob sie einem zu Ansehen verhilft.

Aber es ist wichtig,
die Wahrheit zu sagen.“

(Birgit Medlitsch)
1) Sie sagen oft, Sie legen Wert auf regionale Lebensmittel. Woher kommen die Produkte (Lebensmittel), die Sie im Gut Kerkow Bauernmarkt verkaufen aber nicht selbst produzieren? Von anderen Landwirten aus der Region oder von einem Grosshandel wie zum Beispiel Terra? „12 Fragen an Sarah Wiener.“ weiterlesen31

7 Fragen an die Grünen*.

*Grüne = Die Grünen – die grüne Alternative (Österreich)

In den letzten Tagen gab es Beschwerden darüber, dass Journalisten bei Pressekonferenzen keine Fragen stellen dürfen.
Diese Kritik hat sich vornehmlich gegen Bundeskanzler Sebastian Kurz gerichtet.
Aber auch die Grünen finden es nicht wert, Fragen von Journalisten zu beantworten. „7 Fragen an die Grünen*.“ weiterlesen
In den letzten Tagen gab es Beschwerden darüber, dass Journalisten bei Pressekonferenzen keine Fragen stellen dürfen.
Diese Kritik hat sich vornehmlich gegen Bundeskanzler Sebastian Kurz gerichtet.
Aber auch die Grünen finden es nicht wert, Fragen von Journalisten zu beantworten. „7 Fragen an die Grünen*.“ weiterlesen
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Märchen Nummer 5 der Sarah Wiener.

Ein Bericht und Kommentar von Birgit Medlitsch.

Eine prominente Köchin bezeichnet sich selbst als theoretische Landwirtin, Chef-Ideologin und Visionärin.
Für einige ist sie allerdings nur eine Meisterin der Selbstdarstellung. Eine, die oft über sich selbst, ihre Ansichten und „Werke“ spricht. Eine, die gerne Geschichten erzählt, mitunter sehr frech ist und auch laut werden kann.

Das Märchen von der erfolgreichen Geschäftsfrau.

Und da sind sie wieder: Menschen, die Sarah Wiener als erfolgreiche Geschäftsfrau bezeichnen. Warum tun die das? „Märchen Nummer 5 der Sarah Wiener.“ weiterlesen127

Märchen Nummer 4 der Sarah Wiener.

Ein Bericht und Kommentar von Birgit Medlitsch.

Da gibt es Menschen, die ihr ganzes Leben nach der Natur ausrichten. Sie dreschen bei 40 Grad das Korn oder bringen bei nicht weniger Hitze das Heu ein. Sie richten ihr Leben nach den Bedürfnissen der Tiere, die bei Ihnen am Hof leben, aus. Sie kennen keinen Feierabend, kein Wochenende und keine Feiertage.
Die Natur bestimmt ihr Leben.

Diese Menschen nennt man Bauern.

Das Märchen von der Bio-Bäuerin.

Und dann gibt es Investoren. Investoren, die Land kaufen. Land, das bisher Bauern ihr eigen nannten. Und es gibt eine Visionärin, die von diesen Investoren unterstützt wird. Eine Visionärin, die Mitarbeitern beim Arbeiten gerne über die Schulter schaut und mit den Tieren am Hof kuschelt. „Märchen Nummer 4 der Sarah Wiener.“ weiterlesen127

Märchen Nummer 3 der Sarah Wiener.

Ein Bericht und Kommentar von Birgit Medlitsch.

In einem Interview mit der dpa (Deutsche Presse-Agentur, April 2019) bezeichnet sich Sarah Wiener in Bezug auf Gut Kerkow als „Chefideologin“, die Visionen hat.

In diversen Interviews mit ihr kann man nachlesen und nachhören, was sie nicht alles erneuert und verbessert und auch „neu erfunden“ hat.
Auch – so kann man in ihrem neuen Buch nachlesen – soll Gut Kerkow für sie etwas desolat und führungslos gewirkt haben. In einem Interview (Berliner Zeitung 17.6.2018) spricht sie sogar von einem völlig marodem und verschuldetem Hof.

Bild: David Zydd auf Pixabay.


Das Märchen von der Visionärin.

Sarah Wiener hat – gemeinsam mit ihren Partnern – Gut Kerkow im Jahr 2014 gekauft.
Der vorherige Eigentümer, und sehr bekannte und angesehene Diplomagraringenieur Johannes Niedeggen, „Märchen Nummer 3 der Sarah Wiener.“ weiterlesen59

Märchen Nummer 2 der Sarah Wiener.

Ein Bericht und Kommentar von Birgit Medlitsch.

Die Vorgeschichte: In einem Interview (Ö1 Morgenjournal, 20.3.2019) sagte Sarah Wiener: „Wir haben eine Landwirtschaft, wo man einfach Fläche subventioniert. Also jeder Hektar wird subventioniert, egal, was Du da machst, und wer’s hat, und ob er überhaupt Landwirt ist. Und natürlich bin ich dagegen.“

Diese Aussage ist falsch, wie unter anderem vom Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in einem Schreiben erklärt.


Das Märchen von der Landwirtschaft. Oder: Sarah Wiener und ihre Partner.

Sprechen wir über die Empfänger von Agrarförderungen, die „keine Bauern sind“. Sprechen wir über Sarah und ihre Landwirtschaft. Gut Kerkow. Das ist zwar ein landwirtschaftlicher Betrieb, aber – wer sind die Eigentümer? Sind das Landwirte? „Märchen Nummer 2 der Sarah Wiener.“ weiterlesen59

Märchen Nummer 1 der Sarah Wiener.

Ein Bericht und Kommentar von Birgit Medlitsch.

Wir sehen weites Land.
Unser Land.
Das Land unserer Bauern.
Land, auf dem das wächst, was wir brauchen.
Bestellt, behütet und beerntet.
Da steht er, der Bauer.
Ein Mensch, der nichts anderes möchte,
als das bewahren, was uns ernährt.
Wissend um die Natur. Wissend um alles,
was das bedroht, was uns ernährt.

Er lebt in und mit der Natur und trotzt ihren Gewalten, wenn es darum geht, das zu tun, was getan werden muss. Weil es die Natur verlangt. Und er tut es gern. Und ehrlich.

Und jetzt?
Jetzt kommt Sarah.
Sarah erzählt ihm, dass er es nicht richtig macht. „Märchen Nummer 1 der Sarah Wiener.“ weiterlesen73

Was mich glücklich macht. (Teil 3)

Was macht eine kleine Bio-Bäuerin glücklich?
Natürlich eine schöne Ernte.
Aber – die ist in diesem Jahr nicht so gut ausgefallen
Und das ist noch positiv formuliert.



Heute hat mich ein E-Mail glücklich gemacht.
Von meinem Zahnarzt.
Ja, ihr lest schon richtig.
Von meinem Zahnarzt.

Er hat nämlich bei mir einen größeren Einkauf getätigt.
Unter anderem die feine Gemüsewürze, die ich aus meinem eigenen Bio-Gemüse herstelle.
Er schwärmt davon, und hat sich viele, viele Gläser „gesichert“.
Jetzt hat er mir ein E-Mail geschickt, mit einem Photo von einem Teil des Vorrats.

„Der Winter kann kommen“, hat er geschrieben.

Und ich freue mich.
Ich freue mich, dass meine selbst produzierten feinen Lebensmittel so gut angenommen werden.

Mehr braucht’s nicht zum Glück einer kleinen Bio-Bäuerin.

Übrigens: meine Produkte findet ihr hier: https://www.bio-birgit.at/bio-birgit-shop/

 

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Da steht was weg.
Die andere Tanzschule.
Der Striezel und das Schatzi.
Warum lächelst Du?
Das ist auch eine Möglichkeit.
Schön verheiratet.
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1. April 2009.
Das ist traurig.
Junges Gemüse – ganz früh.
Kräuter im Frühling.
Schreiben ist zu wenig. (Biene 2)
Mode für Bio-Bäuerinnen. (1)
Der Löwenzahn und die Biene. (Biene 1)
Was mich glücklich macht (Teil 1).
Wer weiss, wozu’s gut ist.
Der Müll, der Nöli und wir.5

Der Müll, der Nöli und wir.

Manchmal erschrecke ich. Ich erschrecke, wieviel Müll wir produzieren. Wir beide, Herbert und ich. Ein Zwei-Personen-Haushalt. Dabei kaufen wir kaum etwas mit Verpackung ein, da wir sehr vieles selbst produzieren, also Gemüse und Obst. Und trotzdem. „Der Müll, der Nöli und wir.“ weiterlesen9

Das ist traurig.

Die ersten Rüben haben wir verloren. Dann die zweiten Rüben. Und jetzt hofft Herbert, dass die Kürbisse keimen, obwohl der Kürbisacker kurz nach dem Anbau starkem Regen ausgesetzt und „überschwemmt“ war.

Da sitzt sie neben mir, meine Mama.
Nach vorne gebeugt und schüttelt den Kopf.

Wir fahren die Landstrasse entlang.
Sie sieht aus dem Fenster, auf die Felder.
Wieder schüttelt sie den Kopf. „Das ist traurig.“ weiterlesen5

Was mich glücklich macht (Teil 2).

Nach dem Mulchen wird der Boden mit der Fräse bearbeitet.

Ein Acker, ein Schatzi, ein Traktor und einige Geräte.
Nicht, woran ihr denkt.
Also bitte.
Landwirtschaftliche Geräte.
Mulcher, Fräse, Kreiselegge und Kartoffeldammfräse. „Was mich glücklich macht (Teil 2).“ weiterlesen9

Was mich glücklich macht (Teil 1).

Kirsche am 11. April 2018

Ja, was macht eine Bio-Bäuerin glücklich?

Da gibt es so vieles.
Zum Beispiel ein Obstgarten.
Alte Sorten sollten es sein.
Und bio natürlich. „Was mich glücklich macht (Teil 1).“ weiterlesen6

Wer weiss, wozu’s gut ist.

Eigentlich war ich ünglücklich:
darüber, dass ich in diesem Jahr keine Jungpflanzen zum Verkauf anbieten konnte.
Ich bin im Frühling krankheitsbedingt einfach nicht in der Lage gewesen.

20.000 Jungpflanzen hätten es werden sollen.
Und jetzt sind es gerade einmal 400. Für meine Bio-Landwirtschaft. „Wer weiss, wozu’s gut ist.“ weiterlesen7

Kräuter im Frühling.

Mit steigenden Temperaturen steigt die Lust auf frische Kräuter. Das Schnittlauchbrot mit Radieschen – eine einfache Köstlichkeit auf unseren Tischen „Kräuter im Frühling.“ weiterlesen6

Will Bürgermeister keine Windräder?

Ökozentrum ja.
Radwege ja.

Gesunde Gemeinde nein.
Bienenfreundliche Blumen nein.
Und Windräder schon überhaupt nicht.

Was ist mit dem Bürgermeister von Hohenau/March los? „Will Bürgermeister keine Windräder?“ weiterlesen10

Schreiben ist zu wenig. (Biene 2)

Ja, die Bienen sind gefährdet.

Und wir können diese und jene Petition unterschreiben.
Wir können diesen und jenen Beitrag auf Facebook liken und/oder teilen.
Verschiedene Medien können darüber berichten.
Wir können auch Schuldige suchen.

Wir können aber auch etwas dagegen tun.
Jeder von uns.
Ich habe etwas getan. „Schreiben ist zu wenig. (Biene 2)“ weiterlesen5

Junges Gemüse – ganz früh.

Buchempfehlung

Gemüse im Supermarkt einkaufen?
Das kommt für mich gar nicht in Frage.
Wenn es um Gemüse geht, gilt:
was ich nicht selbst habe, gibt es nicht in meiner Küche.

Und so bin ich bestrebt, so viel Gemüse wie möglich sehr zeitig ernten zu können. Natürlich hilft mir dabei mein Gewächshaus, „Junges Gemüse – ganz früh.“ weiterlesen8

Der Löwenzahn und die Biene. (Biene 1)

Es gibt sie:

Die Menschen, die den Löwenzahn in ihrem Garten
nicht wollen.

Die Menschen, die den Löwenzahn suchen, verfolgen,
aushacken und töten.

Die Menschen, die jammern „Der Löwenzahn und die Biene. (Biene 1)“ weiterlesen7