Viele möchten die Amtstafel jederzeit
vom Gehsteig aus einsehen können.

Die Amtstafel soll wieder in ein Auslagen-Fenster des Rathauses im Erdgeschoss.

Vom 6. bis 18. Oktober war unsere Umfrage zum Thema “Amtstafel” online. Das Interesse und die Teilnahme war gross. Daraus konnten wir sehen, dass ein reges Interesse am Geschehen in der Gemeinde besteht.

Früher befand sich die Amtstafel im grossen Schaufenster im Erdgeschoss des Rathauses. Es war möglich zu jeder Zeit vom Gehsteig aus im Schaufenster die Aushänge zu lesen. Aufgrund von Renovierungsmaßnahmen wurde sie vor längerer Zeit in den ersten Stock übersiedelt. Dort ist sie bis heute. Aushänge können daher nur noch während der Öffnungszeiten eingesehen werden.

Die Frage unserer Umfrage lautete: Möchten Sie, dass die Amtstafel wieder in’s Erdgeschoss in das grosse Schaufenster übersiedelt wird, damit die amtlichen Aushänge wieder zu jeder Zeit vom Gehsteig aus gelesen werden können? Wäre das Ihrer Meinung nach sinnvoll?

93 Prozent haben die Frage mit “ja” beantwortet.
7 Prozent haben die Frage mit “nein” beantwortet.

Man hatte auch die Möglichkeit, seine Antwort zu begründen. Hier eine kleine Auswahl der Begründungen jener, die die Amtstafel gerne wieder im Fenster des Rathauses neben dem Haupteingang sehen würden:

Es gibt betagte Personen, die nur am Wochenende rausgehen und sich so auf dem Laufenden halten.
In Zeiten von Corona meide ich öffentliche Gebäude.
Damit man auch nach den Amtsstunden nachsehen kann.
Dann sind sie wirklich öffentlich.
Ist doch der Sinn einer Amtstafel, sie jederzeit einsehen zu können!
Ich habe sie früher immer gelesen beim Vorbeigehen.
Das Wort “Aushang” sagt alles, sonst müsste man es “Innenversteck” nennen!
Es ist praktischer, wenn man spazieren geht, sich zu informieren, was ist Hohenau los ist! Nach den Öffnungszeiten.
Somit jederzeit zugänglich.
Ich finde es wichtig, die Informationen jederzeit einsehen zu können.
Für Auspendler, die sich zu selten zu den Amtsstunden in Hohenau befinden, wäre das sicher klass!
Früher konnte man beim Spaziergang am Wochenende einen Blick auf die Amtstafel werfen. Ich denke nicht, dass viele Leute dafür zu den Amtszeiten extra in den 1. Stock gehen, überhaupt jetzt während der Coronakrise. Ist ein Aushang eigentlich ordnungsgemäß veröffentlicht, wenn er zwar rechtzeitig angeschlagen wurde, aber das Rathaus geschlossen ist?

Die Begründungen derer, die mit “ja” geantwortet haben, waren sehr konkret und konstruktiv. Dafür möchte ich mich sehr herzlich bedanken, weil sich sehr viele Menschen die Mühe gemacht haben, ihre Entscheidung ausführlich und sachlich zu begründen.

Diejenigen, die meinen, die Amtstafel soll dort bleiben, wo sie jetzt ist, also im 1. Stock, und nur zu den Öffnungszeiten einsehbar, begründeten ihre Entscheidungen durchwegs nicht so sachlich.
Und darum möchte ich hier auf einige dieser Antworten näher eingehen:

“Weil dort eigentlich die Rettung einquartiert ist und amtliche Aushänge dort nichts zu suchen haben.”
Nun: an der Südseite des Rathauses gibt es drei Eingänge. Östlich vom mittleren Eingang (dort befindet sich auch der Einwurfkasten der Gemeinde) gibt es einen Raum, der nicht von der Rettung benützt wird. In diesem steht, soweit wir wissen, ein Kopiergerät. Und das Fenster von genau diesem Raum wäre doch wirklich passend für die Amtstafel.

“Hört auf zu stichlen.”
Eine Umfrage ist kein “sticheln”. Ich bin akademisch geprüfte Markt- und Meinungsforscherin. Diesen Beruf habe ich rund 10 Jahre ausgeübt. Es geht darum, Menschen nach deren Meinung zu fragen, und dieser Meinung Platz und Gehör zu verschaffen. Das ist etwas POSITIVES.

“Wozu die Aufregung. Wenn man was wissen will, braucht man nur den Bürgermeister anrufen, man bekommt immer prompte Antwort, die Covid Zahlen kann man jeden Tag im Internet ablesen, ausser man ist zu blöd dafür.
Und zu diesem aggressiven Kommentar darf ich sagen: es gibt keine Aufregung. Es gibt nur eine Umfrage. Natürlich kann jeder, wenn er etwas wissen möchte, den Bürgermeister anrufen. Ich bin mir nur nicht sicher, ob er wirklich so viel Zeit hat, alle Anfragen zu beantworten. Zum Beispiel kann man ihn ja jeden Tag anrufen, und fragen, was aktuell auf der Amtstafel ausgehängt ist. Denn: wir wissen es nicht, wenn wir nicht zu den Öffnungszeiten in den 1. Stock hinaufmarschieren. Also: was sollen wir fragen, wenn wir nicht wissen, was auf der Amtstafel ausgehängt ist? Zum Beispiel Informationen zum Feuerbrand. Die sind aushangpflichtig. Und zum Thema Covid – es ging in dieser Umfrage nicht um Covid. Aber die aktuellen Zahlen kann nicht jeder im Internet ablesen. Denn: nicht jede/r hat einen Internetzugang. Das hat nichts mit “blöd sein” zu tun. Und: bis vo bis vor kurzem wurden die aktuellen Covid-19 Zahlen z.B. auf der Homepage der Gemeinde Hohenau noch nicht veröffentlicht. Dies geschah erst nachdem der entsprechende Blog “Corona in Hohenau” hier erschienen ist.

Wir bedanken uns bei allen, die an der Umfrage teilgenommen haben.

Übrigens: die Antworten jener, die meinten, ihre Meinung doppelt oder mehrfach abgeben zu können und die Umfrageergebnisse auf diese Art nicht nutzbar zu machen, hat unser Umfragetool natürlich nicht in die Auswertung miteinbezogen.

Wir haben uns auch ein wenig schlau gemacht, und andere Gemeinden besucht. Eine davon war Ladendorf, die wirklich eine großartige Lösung für die Amtstafel gefunden haben (siehe Photo).

Auch gibt es einige Gemeinden, die auch auf ihrer Gemeinde-Homepage eine “Elektronische Amtstafel” anbieten. Allerdings sollte das nur als Zusatzservice verstanden werden. Denn: wir können nicht jene, die keinen Internetzugang haben oder das Internet nicht nutzen, von Informationen ausschließen. Jeder hat das Recht auf Information.

Hier kommen Sie zurück zur Startseite und zum Blog.

Falls Sie auch an anderen Umfragen teilnehmen möchten, gibt es hier interessante Umfragen verschiedener Institute, die eine Teilnahme auch honorieren (man bekommt eine Vergütung dafür):

Das renommierte Gallup-Institut.

Ich freue mich auf viele Kommentare, Herzerln, und natürlich sehr, wenn Sie meinen Blog teilen.
Hier geht’s zu weiteren Blogs mit verwandten Themen:

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Das March-Thaya-Zentrum
und der Park.

Es wird immer besser. Und teurer.

Der Park rund um’s March-Thaya-Zentrum in Hohenau an der March wirbelt Staub auf.
Kein Wunder: keine Bäume, viel Staub.

Von rund 500.000 Euro Kosten für die Grünraumgestaltung rund um’s March-Thaya-Zentrum ist da die Rede. Auf Nachfrage bei Bürgermeister Wolfgang Gaida, erhielt die Redaktion eine grobe Kostenaufstellung: „Das March-Thaya-Zentrum
und der Park.“
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Wie lautet Ihr Wort des Jahres?

Seit 1999 wird jedes Jahr das Wort des Jahres gewählt.

Jeder kann bei der Vorwahl seine Vorschläge einbringen und später bei der Online-Wahl mitwirken. 

Es gibt 5 Kategorien und mehrere Auswahlschritte.

Die Kategorien:
Wort
Un-Wort
Jugend-Wort
Positiver Spruch oder Satz
negativer Spruch oder Satz

Die Auswahlkriterien:
Die Wörter und Sprüche in den jeweiligen Kategorien sollten:<br
– im Jahr 2020
– in Österreich
– wichtig
– häufig
– von besonderer Bedeutung und
– von besonderer sprachlicher Qualität sein.

Das Auswahlverfahren und die einzelnen Schritte:

Der erste Auswahlschritt läuft aktuell und dauert noch bis Donnerstag, 22.10.2020. In diesem ersten Schritt kann jede/r im Internet ihre/seine Vorschläge auf der Vorwahlseite eintragen.

Im zweiten Schritt findet die erste Auswahlsitzung der Jury statt. Die Jury wählt dann mehrere Kandidatenwörter in den einzelnen Kategorien aus.

Im dritten Schritt findet dann die “Hauptwahl” zum Wort des Jahres im Internet statt. Hier kann wieder jeder mitmachen. Diese Wahl dauert von ca. Ende Oktober bis Anfang Dezember. In diesem Zeitraum kann man auch weitere Wörter zur Wahl einreichen.

Im finalen und letzten Schritt wird Mitte Dezember aufgrund der Internetwahl und von Überlegungen der Jury das Österreichische Wort, Unwort, Jugendwort sowie der Österreichische Spruch und Unspruch des Jahres 2020 festgelegt.

Also – mitmachen und die eigenen Vorschläge hier eintragen: Wort des Jahres 2020

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Aktuelle Zahlen zu Corona.
Bezirk Gänserndorf: +38%.


Corona-Fälle steigen im Bezirk-Gänserndorf.
Innerhalb der letzten drei Tage ist Anstieg von 38 Prozent zu verzeichnen (6. Oktober – 9. Oktober 2020).

Hier finden Sie die aktuellen Zahlen.

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Corona in Hohenau.

Bürgermeister informiert die Bürger nicht.

Aktuell sind 4 Menschen in Hohenau positiv auf das Corona Virus getestet worden und haben einen Absonderungsbescheid erhalten.

Gleich vorweg: jeder Mensch, der an Covid-19 erkrankt, ist einer zuviel. Und es kann nicht genug dafür getan werden, dass so wenige Menschen wie nur möglich von dieser Infektion betroffen sind.

Die oben genannten Zahlen sind der Stand per 2.10.2020 (BH Gänserndorf). Wir haben das unter anderem durch einen Bürgermeister einer anderen Gemeinde erfahren. Einige Gemeinden im Bezirk Gänserndorf veröffentlichen diese Daten nämlich zumindest auf ihrer jeweiligen Gemeinde-Homepage.

Hohenau ist leider anders.

Über diese 4 “Fälle” findet sich leider keine Information auf der Gemeinde-Homepage und auch nicht in Sozialen Medien. Schaut man auf die Gemeinde-Homepage, ist alles sehr aktuell, also in puncto Selbstbeweihräucherung sowie Horrorkosten von 500.000 Euro für den Park rund um das March-Thaya-Zentrum. Aber egal. Darum geht’s jetzt nicht.

Warum informiert Bürgermeister Wolfgang Gaida die Bevölkerung nicht?
Unsere Nachfrage bei GGR Maria Jankowitsch, die Vorsitzende des Ausschusses für Gesundheit und Soziales ist, hat ergeben, dass Bürgermeister Gaida in der letzten Gemeinderatssitzung (29.9.2020) bekanntgegeben hat, dass aktuell 2 Menschen in Hohenau positiv auf das Corona-Virus getestet wurden. Von den 4 Fällen, die heute, am 2.10.2020, von der BH Gänserndorf bekanntgegeben wurden, wüßte sie noch nichts, teilt sie uns mit. Wir vermuten, dass das daran liegt, dass die Information der BH an die jeweiligen Bürgermeister übermittelt wird.

Warum Bürgermeister Gaida diese wichtigen Informationen den Hohenauer Bürgern vorenthält, verstehen wir nicht. Auch die Opposition, zum Beispiel die ÖVP, deren 3 Gemeinderäte bei der Gemeinderatssitzung laut unseren Informationen anwesend waren, informiert die Bürger/innen von Hohenau nicht. Auf der Facebook-Seite der Volkspartei Hohenau gab es lediglich Infos von Bund und Land, nichts betreffend Hohenau, auf der Homepage kaum etwas aktuelles, gerade einmal kurz ein Video mit Landeshauptfrau Mikl-Leitner.

Es kann doch nicht so schwer sein, diese Zahlen zu veröffentlichen.
Nun kann man dem natürlich entgegenhalten, dass eine Veröffentlichung vielleicht Panik auslösen würde oder die Menschen spekulieren würden, wer da wohl infiziert ist. Ja, das ist ein Argument.

Es gibt einen sehr viel wichtigeren Effekt.
Die Tatsache, dass das Virus ganz nah ist, bewirkt sehr viel. Denn wenn Menschen in meinem nächsten Umfeld, und das ist die Gemeinde, infiziert sind, mache ich mir vielleicht noch mehr Gedanken und auch Sorgen. Und Sorgen sind in diesem Fall gut, denn Sorgen bewirken, dass man dann vorsichtiger ist, mehr Abstand hält, den Mund-Nasen-Schutz ordnungsgemäß verwendet, und sich und andere schützt. Gut schützt.

Also schützen wir uns. Und schützen wir andere. Denn: es ist gut, andere zu schützen. Das ist verantwortungsvoll. Damit zeigt man, dass einem die Mitmenschen wichtig sind. Dass man möchte, dass sie gesund bleiben. Es ist ein Zeichen der Wertschätzung dem jeweils anderen gegenüber. Denn das Virus ist nicht irgendwo, im Nachbarort, irgendwo im Bezirk oder in Wien. Es ist hier. Hier, mitten unter uns.

Wir versuchen in Zukunft regelmäßig die aktuellen Infektionszahlen hier zu veröffentlichen.

Wir wünschen jenen, die im Augenblick mit einer Corona-Infektion oder mit den Folgen einer Infektion zu kämpfen haben, alles Gute und eine schnelle Erholung.

Nachtrag: mittlerweile gibt es bereits etwas Aufregung seitens des Bürgermeisters Wolfgang Gaida. In einem Facebook-Posting meint er unter anderem: “Wie kann man einem Bgm. noch am selben Tag (2.10.), an dem die Nachricht von der BH ergeht, vorwerfen, er würde seine Bürger nicht informieren? Ich war am Freitag [….] unterwegs und bin vielleicht nur noch nicht dazu gekommen.”

Das ist eine interessante Reaktion und Begründung. Dazu darf ich informieren (es wurde auch im bereits Blog erwähnt), dass es bereits am 28. September 2020 zwei “Fälle” in Hohenau gab. Dies war dem Bürgermeister auch bekannt. Aber auch darüber hat er die Bevölkerung bis 2.10.2020 nicht informiert. Lediglich im Gemeinderat wurde dies angeblich kundgetan, nur – das Protokoll darüber kann ja erst in ca. 2-3 Monaten von der Bevölkerung eingesehen werden. Also: es hat leider bereits früher Infektionen in Hohenau gegeben, was uns alle sehr betroffen macht, und es gab darüber keine Information.

Im Gemeinderatsprotokoll der Sitzung vom 30.6.2020 ist unter TOP 2p unter anderem zu lesen: “Mit Schreiben vom 19. Mai 2020 wies die Bezirkshauptmannschaft Gänserndorf hin, dass es einen positiv getesteten Fall in unserer Gemeinde gab.”. Auch hier wurde die Bevölkerung nicht informiert.

Der Bürgermeister meint also, man könne nicht verlangen, dass dies sofort kommuniziert werde. Naja, seit März hört man nur noch, dass alles mögliche hintangestellt werden muss. Grund dafür ist Corona. Corona an oberste Stelle zu stellen ist wichtig und richtig. Weil es hier um das wichtigste Gut des Menschen überhaupt geht: um Gesundheit und Menschenleben. Und gerade deshalb ist es so wichtig, zu informieren, und schnell zu informieren. Die Menschen wieder dafür zu sensibilisieren. Es obliegt ja dem Bürgermeister dies auch zu delegieren. Er hat Mitarbeiter und es gibt auch eine geschäftsführende Gemeinderätin, die dem Ausschuss für “Gesundheit & Soziales” vorsteht. Eigentlich wäre es auch ganz einfach: man müßte nur die Amtstafel wieder ins Erdgeschoss des Rathauses verlegen, in die beiden schönen grossen Auslagenfenster. Und dort kann man täglich die aktuellen Zahlen bekanntgeben. Das würde auch bewirken, dass die Menschen mehr auf sich und auf andere achten.

Hier geht’s zur aktuellen Umfrage.

Ich freue mich auf viele Kommentare und bedanke mich bei meinen Leserinnen und Lesern. Sie können auch gerne ein Herzerl für diesen Blog vergeben (rechts unten) und ihn mit anderen teilen.

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