Betrügerische Online-Shops.

Woran man sie erkennt, und wo man recherchieren kann.

In letzter Zeit tummeln sich vor allem auf Facebook betrügerische Online-Shops.

Sie schalten bezahlte Werbung, die mit „gesponsert“ gekennzeichnet ist und zeichnen sich durch wunderbare Photos von zumeist aussergewöhnlichen Kleidungsstücken aus, die extrem günstig zu erwerben sind.

Nun – wie erkennt man so einen betrügerischen Shop, der zum Beispiel kassiert, aber nie liefert?
Hier gibt es viele Möglichkeiten.

1. Es gibt kein Impressum.

2. Es gibt ein Impressum, der Unternehmensitz ist aber irgendwo, wo Konsumenten aus Europa einfach keine Chance mit Klage etc. haben, oder sich eine Klage einfach nicht „auszahlt“.

3. Es gibt ein Impressum, die Adresse ist aber entweder nicht existent oder es wird einfach irgendeine Adresse angeben (wo sich dieses „Unternehmen“ aber nicht befindet).

4. Es gibt keine Telephonnummer für Anfragen, Nachfragen oder Service.

5. Es gibt keine E-Mail-Adresse, um Kontakt aufzunehmen.

6. Es gibt kein Kontaktformular.

7. Formulierungen auf der Website bzw. im Webshop sind in sehr holprigem Deutsch geschrieben, z.B. „Rückkehr und Austausch“ statt „Rückgabe und Umtausch“. Oder es steht dort „Bedingungen“ statt „Allgemeine Geschäftsbedingungen“.

8. Man recherchiert einfach über google indem man den Shopnamen eingibt und dazu noch das Wort „Betrug“ oder „Erfahrung“. Dann kann man schon einige Informationen bekommen.

9. Oder man macht sich hier bei der Watchlist Internet schlau.

Weitere Informationen, wie man Fake-Shops im Internet erkennt, finden Sie hier.

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