1. April 2009.

Fast hätt‘ ich’s vergessen:

Am 1. April 2018 war ein wirklich wichtiger Jahrestag für mich.
Vielleicht sogar der wichtigste in meinem Leben.
Und es war bereits der 9.

Ja, seit 1. April 2009 bin ich „rauchfrei“.
Und ich freu‘ mich.

Seit meinem 16. Lebensjahr habe ich geraucht.
Einmal mehr, einmal weniger, je nachdem was das „Budget“ hergab.
Als ich dann – schon neben meinem Studium – berufstätig war, war das Budget kein Problem mehr.
Und so stieg mein Zigarettenverbrauch bis ins Jahr 2003 auf bis zu 40 Stück pro Tag.



Mit dem Einstieg ins Schuhgeschäft konnte ich diesen Verbrauch zwar auf rund 20 Stück pro Tag reduzieren,
aber ganz aufhören, das ist mir nicht gelungen.

Buchempfehlung

Drei mal habe ich es probiert. Einmal im Urlaub in Dänemark, da wollte ich dann gleich ganz sportlich sein, damit ich nicht zunehme, u.s.w. Nach 400 Meter Joggen waren meine Knie derart „hinüber“, dass ich einen Arzt konsultieren musste. Ich konnte 4 Wochen nicht Stiegen steigen, zur Arbeit fuhr ich mit dem Taxi.

Und – nachdem ich mich kaum bewegen konnte, hab ich dann gleich wieder geraucht. Aus Langeweile. Zwei mal hab ich es mit Akupunktur versucht, und bin nach jeweils 2 Wochen wieder „rückfällig“ geworden.

 

Und dann – im Jahr 2009 – kam Herbert.
Plötzlich war er da.
Und mit ihm sehr, sehr viele Hormone: Serotonin, Oxytocin, Dopamin, u.s.w.
Sie übernahmen die Herrschaft über mich.
Sie zauberten ein permanentes Lächeln in mein Gesicht.
In dieses Gesicht paßte keine Zigarette mehr.


Zumindest keine aus der Trafik.
Ich stieg um – auf Zigarettenersatz aus der Apotheke.
Und später auf Kaugummi aus der Apotheke.

Nach einigen Wochen hat Herbert dann gemeint, dass ihn das Kaugummi-Kauen
nerven würde.
Dann hab ich die auch weggelassen.
Und – es hat funktioniert.

Buchempfehlung

Unser Körper ist toll.
Glückshormone sind der reine Wahnsinn.
Die Liebe ist – ja – LIEBE.

Danke an die Liebe.
Danke an Herbert.

Danke für dieses Gefühl.
Ich nenne es – FREI.

Weitere Blogs zu ähnlichen Themen:
Da steht was weg.
Was mich glücklich macht (Teil 2).
Die andere Tanzschule.
Der Striezel und das Schatzi.
Warum lächelst Du?
Das ist auch eine Möglichkeit.
Schön verheiratet.
Schlechtes Gewissen.

Falls Ihnen mein Blogartikel gefallen hat, freue ich mich, wenn Sie ihn auch mit anderen teilen
und vielleicht hier gleich rechts auf das Herzerl drücken.

Sie haben auch die Möglichkeit, einen Kommentar zu schreiben.

6

Ein Gedanke zu „1. April 2009.“

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Ich akzeptiere